
Er hat gut Lachen: Gregor Raupach gewinnt erstmals den Bürgermeisterpokal.
Am. 30. Juni wurde das Finale um den Bürgermeisterpokal ausgetragen zwischen Gregor Raupach und Titelverteidiger Holger Ohst. Der letztjährige Husumer Stadtmeister Gregor Raupach schaltete auf dem Weg ins Finale Werner Zielinski-Backens, Uwe Jacobsen und Tomas Renken aus. Der Weg von Holger Ohst führte über Peter Hansen, Peter Jahn und Karsten Bunk ins Finale. Beide Kontrahenten hatten sich die Finalteilnahme hart erkämpft.

Die entscheidende Stellung in der Schnellschachpartie: Sowohl die Fortsetzung mit Le5: oder Sc8: hätte für Weiß einen komfortablen Vorteil gesichert. Es erfolgte das ebenfalls sehr gute Tc1 mit Angriff auf die schwarze Dame. Diese schlug mit Dd6: den weissen Springer. Jetzt hätte Weiß mit Tc8:den Grundpfeiler der schwarzen Stellung entfernen und gut fortsetzen sollen. Stattdessen erfolgte Lh3 ?? und nach der schwarzen Antwort Sc6 ! war „die Party für Weiß vorbei“.
In der Finalpartie eröffnete Raupach mit Weiß mit dem Damenbauern und entwickelte den Colle-Aufbau. Nach ruhigem Stellungsaufbau öffnete Weiß das Zentrums mit dem Zug e4. Nach Abtausch mehrerer Figuren verflachte die Partie allerdings recht schnell und man einigte sich auf ein Remis.
Damit wurde eine Schnellschachpartie zur Entscheidungsfindung erforderlich. Hierbei erzielte Ohst mit Weiß in einer Holländischen Partie eine überlegene Gewinnstellung. In drückender Zeitnot verpaßte er dann aber die gewinnbringende Abwicklung und verlor sogar einen Springer (siehe Diagramm). Der Rest war eine Sache der Technik für Gregor Raupach, der damit das glückliche Ende einer typischen Pokalentscheidung für sich hatte und zum ersten Mal den begehrten Wanderpokal gewann.













