Landesliga: Husumer SV schafft Klassenerhalt aus eigener Kraft mit einem 4,5:3,5-Erfolg beim SV Bargteheide

Mitten im Abstiegsstrudel der Landesliga – fünf der zehn Vereine kämpften am letzten Spieltag um den Klassenerhalt – befand sich auch der Husumer SV und war sich bewußt, daß noch dringend Punkte geholt werden mußten beim SV Bargteheide. Und so ging man konzentriert zu Werke und kämpfte um jede einzelne Partie in den lichten und großzügigen Spielräumen des Schulforums in Bargteheide. 

In ausgeglichener Stellung einigte sich Werner Zielinski-Backens mit seinem Gegner auf Remis. Noch vor Ablauf der ersten Zeitkontrolle brachte Holger Ohst die Husumer in Führung, als er mit einer Partie wie aus einem Guß ausgerechnet den erfolgreichsten Spieler der Landesliga souverän besiegte. Kurz darauf bot Thomas Lehr in einem ausgeglichenen Endspiel Remis an, das seine Gegnerin annahm. Danach allerdings wendete sich das Blatt und Kay Rahtkens und Karsten Bunk mußten die kombinatorischen Stärken ihrer Gegner anerkennen. Den Ausgleich für die Husumer stellte Peter Hansen wieder her, der mit großem Kampfgeist einen Mehrbauern langsam, aber sicher in einen gewinnbringenden Vorteil ummünzen konnte. Beim Stand von 3:3 lastete nun der Erfolgsdruck auf den beiden Spitzenbrettern. Peter Jahn verteidigte sich in einem Springer/Läufer-Endspiel mit großer Zähigkeit und erzwang ein Remis. Am Spitzenbrett hing nun das Wohl und Wehe über den Klassenerhalt der Husumer Mannschaft. Der nervenstarke Matthes Bendixen hatte in einer verrückten Stellung zwar eine Figur mehr, dafür aber vier Bauern geben müssen. Mit ideenreichem Druckspiel gelang es dem Husumer, einen Bauern nach dem anderen zurückzugewinnen, bis dem Gegner nach fünf Stunden zuletzt auch die Zeit weglief und dieser aufgab unter dem befreienden Jubel der Husumer Mannschaft über den 4,5:3,5-Auswärtserfolg und den Klassenerhalt.

Sie schafften heute den Klassenerhalt in Bargteheide: stehend von links Thomas Lehr, Karsten Bunk, Werner Zielinski-Backens und Peter Jahn, hockend von links Peter Hansen, Kay Rahtkens, Holger Ohst und Matthes Bendixen. 
Auf dem Foto nicht dabei, aber in der Saison zum Einsatz kamen auch  Rolf Behnk, Tomas Renken und Uwe Jacobsen.

Mit 8:10 Punkten und 31,5 Brettpunkten (entspricht 44% der möglichen Punkte) beendet der Husumer SV die Saison 2025/26 der Landesliga auf Rang acht. Wer hätte dies noch für möglich gehalten, als man am fünften Spieltag nach einer Niederlage gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten verlor und mit 1:9 Punkten einsam die rote Laterne der Tabelle hielt. Dann gelang mit einem unerwarteten Sieg über Tabellenführer und späteren Meister Lübecker SV II der Befreiungsschlag. Die Husumer Mannschaft fand ihr Selbstvertrauen wieder und schaffte mit 7:1 Punkten aus den letzten vier Spielen den Klassenerhalt aus eigener Kraft, zumal fast alle Mitkonkurrenten in der letzten Runde ebenfalls gepunktet hatten. Zur Abschlußtabelle der Landesliga

Insgesamt setzte der Husumer SV elf Spieler ein. Beste Einzelspieler waren Matthes Bendixen (links) mit 5 Punkten aus neun Einsätzen und Tomas Renken (rechts) mit 4 Punkten aus sieben Einsätzen.

 

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Bezirksliga Nord: Husumer SV unterliegt Flensburger SK III mit 2:4

Zum letzten Spieltag in der Bezirksliga Nord hatte die zweite Mannschaft des Husumer Schachvereins am 10. Mai den Flensburger SK III zu Gast. Von der Spielstärke etwa gleich war kein Favorit dieser Begegnung auszumachen. Es berichtet Christoph Preuß:

Recht friedlich fing der Kampf an, als Christoph Preuß mit den schwarzen Steinen im 10. Zug ein Remisangebot seines Gegners annahm, als im Damengambit die Stellung schnell festgefahren war und jeder nur mit erheblichem Risiko eine Entscheidung hätte suchen können. Gut begann auch Tobias Jortzik und erreichte zunächst einen Mehrbauern, übersah dann aber die Drohung einer Springergabel mit Damenverlust und mußte aufgeben. Als Schwarzer stand Heiko Thomsen die ganze Zeit sicher und positionell leicht  besser, nach Abtausch aller Figuren erreichte er ein Remis gegen einen starken Gegner. Gregor Raupach war am Spitzenbrett von Anfang an unter Druck, sein Gegner nutzte den positionellen Vorteil für einen erfolgreichen Angriff am Königsflügel zur 3:1-Führung für die Gäste aus Flensburg, die letzten beiden Partien mußten die Husumer auf Sieg spielen. Richard Preuß konnte die königsindische Verteidigung seines Gegners nur bedingt unter Druck setzten, das Mittelspiel stand auf Messers Schneide. Der Gegner verlor dann einen Springer gegen zwei Bauern, diesen Vorteil konnte der Husumer verwerten. Nun lag es an Uwe Jacobsen, aus einer vielversprechenden  Stellung, bei der Remis durch Dauerschach trotz Minusbauern sicher war, alles auf eine Karte zu setzen. Allerdings fand er den entscheidenden Gewinnweg nicht, überreizte seine Stellung und musste sich letztlich geschlagen geben zum 2:4-Endstand.

Die zweite Mannschaft am letzten Spieltag der Bezirksliga Nord (von links): Mannschaftsführer Uwe Jacobsen, Gregor Raupach, Tobias Jortzik, Heiko Thomsen und Richard Preuß. Nicht auf dem Foto, aber in der Saison zum Einsatz kamen auch Holger Ohst, Thomas Lehr, Christoph Preuß, Runtong Zhang und Sofia Karpova.

Am Ende der Saison 2025/26 findet sich die Zweitvertretung des Husumer SV exakt in der Mitte der Tabelle der Bezirksliga Nord auf Rang 5 wieder mit 7:9 Punkten und 26,0 Brettpunkten (entspricht 54 % der möglichen Punktzahl). Souveräner Meister der Bezirksliga Nord wurde Schleispringer Kappeln mit 3 Punkten Vorsprung.
Zur Abschlußtabelle der Bezirksliga Nord

In den acht Kämpfen setzten die Husumer an den sechs Brettern insgesamt zehn Spieler ein. Beste Einzelspieler war Thomas Lehr (links) mit 6 Punkten aus 7 Einsätzen und Richard Preuß (Mitte) mit 5 Punkten bei 8 Einsätzen. Auch Christoph Preuß (rechts) erzielte mit 3,5 Punkten aus 6 Einsätzen ein gutes Ergebnis über der 50%-Marke.

 

 

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Saisonabschluss in der Jugendverbandsliga A: Husumer Jugend erreicht fünften Platz

Am 03. Mai endete die Saison 2025/2026 für unsere Jugendmannschaft. Zum siebten und  letzten Spieltag reisten die Gäste der Raisdorfer SG II leider nicht an wegen Aufstellungsproblemen. So wurde die Partie mit 4:0 für Husum gewertet, womit die Husumer Jugendmannschaft in der Tabelle auf Platz fünf kletterte.

Abschlußtabelle der Jugendverbandsliga A

Insgesamt trat die Husumer Jugendmannschaft ein schweres Erbe an. Nach dem Weggang zweier starker und erfahrener Spieler aus der letztjährigen Meistermannschaft musste eine neue Besetzung gefunden werden. Zu den beiden erfahrenen und älteren Spielern Richard Preuß und Kristopher Quint ergänzten die noch jungen Sofia Karpova und Jake Straub als Newcomer die Mannschaft. Als Ersatzspieler standen Bo Kolboske und Felix Russbült bereit.

Die Husumer Jugendmannschaft in der Saison 2025/26 (von links): Jake Straub, Kristopher Quint, Richard Preuß und Sofia Karpova (Foto: Thomas Lehr)

Nach einer knappen Auftaktniederlage beim Flensburger SK (1,5:2,5) zahlte man im Saisonverlauf zunächst Lehrgeld im Heimspiel gegen SF Wilstermarsch&Itzehoe II (1:3) und auswärts beim Elmshorner SC II (0:4). Danach gab es aber einen überzeugenden Heimsieg über den Elmshorner SC IV (4:0), ehe im letzten Auswärtsspiel die Raisdorfer SG III (1:3) zu stark war.

Mannschaftsbetreuer Thomas Lehr zog als Fazit, daß es insgesamt für den Husumer Nachwuchs noch an Spielpraxis und Erfahrung fehlte, aber man sich genau aus diesem Grunde dem Wettbewerb gestellt habe. Erfreulich zu werten sei die Tatsache, daß alle vier Husumer Jugendspieler mit guter Kampfmoral, Teamgeist und Ausdauer dabei waren. Zu allen fünf Kämpfen trat die Mannschaft stets geschlossen an, während unsere Gegner zweimal keine Mannschaft aufstellen konnten.

Mit 3,5 Punkten aus den fünf Spielen erreichte Richard Preuß am Spitzenbrett das beste Ergebnis der Mannschaft gefolgt von Jake Straub mit 2 Punkten. Aber auch Sofia Karpova und Kristopher Quint konnten je eine Gewinnpartie verbuchen.

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Husums Zweite gewinnt nach langem Kampf mit 4:2 in Tönning

Die Anfahrt nach Tönning konnte für die jüngeren in der Husumer Mannschaft für Heimatkunde genutzt werden: „Warum ist der Rote Haubarg weiß? Und was ist ein Haubarg?“ In Tönning ging es dann am vorletzten Spieltag der Bezirksliga Nord ziemlich bewegt zur Sache. 

Für Sofia Karpova glich die Partie einer Achterbahnfahrt: Figurenverlust, Figurengewinn, Figurenverlust und zuletzt ein verlorenes Endspiel. Mit einem sehr sicheren Aufbau entwickelte sich Christoph Preuß und kam in leichten Vorteil, den er stetig weiter ausbaute und zum Mattangriff nutzte. Thomas Lehr gewann in leicht besserer Stellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners und brachte Husum in Führung. Tobias Jortzik erarbeitete sich eine vorteilhafte Stellung mit Mehrbauer, nutzte jedoch seine Bedenkzeit nicht und konnte dann eine Bauernumwandlung in eine Dame nicht verhindern zum Ausgleich durch Tönning. Richard Preuß eroberte im Mittelspiel einen Mehrbauern und konnte durch geschickte Abwicklung in ein Läuferendspiel mit ungleichen Läufern bei einem Mehrbauern, der durch aktive Königsunterstützung das Umwandlungsfeld erreichte zur erneuten Führung für Husum. Mannschaftsführer Uwe Jacobsen war es vorbehalten, den Gesamtsieg für Husum am Spitzenbrett zu sichern. Dank guter Vorbereitung hielt der Husumer den wohl stärksten Tönninger Spieler aus der Eröffnung heraus unter Druck. In der beiderseitigen Zeitnotphase schmolz dieser Vorteil allerdings dahin. In der zweiten Zeitperiode wickelte der Husumer in ein gewonnenes Endspiel mit 2 Leichtfiguren und Mehrbauer gegen Turm ab. Am Ende hieß es 4:2 für Husum.

Mit 7:7 Mannschaftspunkten liegt Husums zweite Mannschaft auf Rang vier und empfängt zur letzten Runde im Haus Kiesselbach am 10. Mai den Flensburger SK III. Ziel sollte es sein, mit einem Sieg zu einem versöhnlichen Saisonabschluss zu kommen. 

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Spannendes Abstiegsduell in der Landesliga zwischen dem Husumer SV und SV Lübeck IV endet 4:4

Am vorletzten Spieltag in der Landesliga des Schachverbandes Schleswig-Holstein kam es am 26. April zu dem erwartet spannenden Abstiegsduell zwischen der ersten Mannschaft des Husumer Schachvereins und der vierten Mannschaft des Lübecker SV. Die Gäste aus Lübeck waren vorgewarnt, hatten die Husumer doch zuletzt deren zweite und dritte Mannschaft besiegt. Leider fiel auf Husumer Seite ganz kurzfristig das zweite Brett aus, sodaß die gesamte Vorbereitung der Husumer Spieler ins Leere lief. Dies machte sich durchaus auch im Spielverlauf bemerkbar.

Der Husumer Werner Zielinski-Backens erzielte mit einer schönen Kombination einen Sieg und rettete so das Unentschieden für die Heimmannschaft. (Archivfoto)

Recht früh einigte sich Kay Rahtkens mit seinem Gegner nach einem ersten Abtasten schnell auf remis. Mit einer gelungenen Kombination wickelte Karsten Bunk in ein Turmendspiel ab, um mit einem entfernten Freibauern die Husumer in Führung zu bringen. Tomas Renken hatte als Weisser seinen Anzugsvorteil rasch verspielt. Nach einem Damentausch lenkte er in ein ruhiges Fahrwasser zum Remis ein. Aus der Caro-Kann-Eröffnung heraus kam es bei Peter Hansen nach zahlreichen Figurentauschen zu einem klaren Remis mit seinem sehr starken Gegner. Peter Jahn und Holger Ohst kamen beide schlecht mit Weiß aus der Eröffnung, und ihre Gegner nutzten dies mit aktivem Spiel aus. Mit zwei Siegen gingen die Gäste nunmehr ihrerseits in Führung. Am Spitzenbrett erzielte Matthes Bendixen in ausgeglichener Stellung ein Remis. Beim Stand von 3:4 mußte Werner Zielinski-Backens alles auf eine Karte setzen, um eine Niederlage seiner Mannschaft zu verhindern. Dies gelang dem Husumer aufgrund der Zeitnot seines Gegners nach einem aktiven Bauerndurchbruch im Zentrum mit einer wunderschönen Schlußkombination. 

Mit diesem 4:4 und der Punkteteilung ist keiner der beiden Mannschaften so richtig geholfen. Die gesamte untere Tabellenhälfte in der Landesliga kann am letzten Spieltag rechnerisch noch in den Abstiegsstrudel gelangen, und es bleibt spannend bis zur letzten Partie des Spieltages am 10. Mai, wenn die Husumer, derzeit mit 6:10 Punkten auf Rang acht, beim SV Bargteheide antreten werden.  

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Karsten Bunk gewinnt viertes Fischerschach-Turnier,
 Peter Hansen ist Sieger der Gesamtwertung der Saison 25/26

Am 21. April fand das vierte und für die Gesamtwertung in der Serie der Grand-Prix-Turniere des Husumer Schachvereins entscheidende Fischerschach-Turnier statt . Fünf Teilnehmer spielten hierzu ein Rundenturnier. Das Turnier gewann mit 3,0 Punkten aus vier Partien Karsten Bunk vor dem punktgleichen Peter Hansen. Dritter wurde Thomas Lehr mit 2,0 Punkten vor Holger Ohst und Robert Petri, der mit seiner kombinations- und ideenreichen Spielweise gefiel, mit je einem Punkt.

Im Laufe der Saison wurde er immer stärker: der erst 15-jährige Peter Hansen ist Gesamtsieger der Grand-Prix-Serie im Fischerschach der Saison 25/26 .

 Gleich in der ersten Runde kam es zu der entscheidenden Begegnung der beiden Anwärter auf den Gesamtsieg zwischen Peter Hansen und Holger Ohst. Diese konnte der im Jahresverlauf  immer stärker werdende 15-jährige Peter Hansen für sich entscheiden und zum Ende in der Gesamtwertung mit 28 Punkten noch Holger Ohst (26 Punkte) überflügeln. Beide Spieler hatten alle vier Turniere mitgemacht. Einen Sprung auf Platz drei in der Gesamtwertung gelang Karsten Bunk durch seinen Turniersieg im vierten und letzten Turnier dieser Serie. Rang 4-5 teilen sich Kenneth Nahnsen und Robert Petri mit je 10 Punkten. Insgesamt nahmen neun Spieler an der Gesamtwertung teil.

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 Peter Hansen ist Sieger der Gesamtwertung der Saison 25/26

Husumer Schachjugend verliert bei der Raisdorfer SG III mit 1:3

Beim Tabellenzweiten der Jugendverbandsliga A, der Raisdorfer SG III, unterlag die Jugendmannschaft des Husumer Schachvereins in einem Auswärtsspiel mit 1:3.

Die Husumer Jugendmannschaft bei ihrem Kampf in Rasdorf (mit Gesicht zur Kamera, von rechts): Richard Preuss, Kristopher Quint, Sofia Karpova und Jake Straub.

Richard Preuß, der erst letzte Woche eine erfolgreiche LJEM in Neumünster gespielt hatte,  legte seine Partie solide an und konnte mit Druck im Mittelspiel eine Qualität gewinnen. Diese opferte er im Endspiel zurück und gewann dann einfach das Bauernendspiel. Kristopher Quint spielte wie immer aktiv, opferte eine Figur, konnte jedoch seinen Angriff nicht zum Erfolg führen. Letztendlich entschied dann das Materialplus seines Gegners. Sofia Karpova eröffnete italienisch, gestattete dem Gegner die Fesselung des Königsspringers und musste mit Weiß einen Doppelbauern auf f3 zulassen. Über die geöffnete Königsstellung konnte ihr Gegner angreifen und ihren König matt setzen. Jake Straub brauchte nur 13 Minuten für seine Partie, bis er matt gesetzt wurde. Vorher explizit auf die Nutzung der Bedenkzeit hingewiesen, ging doch der jugendliche Elan mit ihm durch.

Die letzte Runde in der Jugendverbandsliga A wird am 03. Mai um 10 Uhr in Haus Kiesselbach in Husum-Schobüll gespielt. Mit 2:8 Punkten liegt Husums Schachjugend auf Rang sechs. Bei einem Sieg gegen die zweite Mannschaft der Raisdorfer SG kann man im direkten Vergleich an diesen vorbeiziehen und sich zum Saisonabschluss noch einen Rang verbessern. Mannschaftsbetreuer bei diesem Kampf wird Christoph Preuß sein.

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Thomas Lehr erreicht dritten Platz bei der Seniorenmeisterschaft des Schachverbandes SH

Zur Landeseinzelmeisterschaft des Schachverbandes Schleswig-Holstein trafen sich 52 Schachspieler in der Woche vor Ostern in Quickborn. Gespielt wurde in den Gruppen Meisterklasse (8 Spieler), Kandidaten (26 Spieler) und Senioren (16 Spieler).

Sieger der Meisterklasse und damit neuer Landesmeister SH wurde Magnus Arndt aus Kiel mit 6,5 Punkten vor Oliver Zierke aus Norderstedt mit 6 Punkten.

Sieger der Kandidaten wurde Stefan Ueckermann aus Kiel mit 5,5 Punkten und der besseren Zweitwertung vor Hauke Maag aus Glückstadt.

Bei den Senioren siegte nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen der Favorit Wolfgang Krüger aus Mölln mit 6,0 Punkten vor Andy Fleischer aus Elmshorn mit 5,0 Punkten. Mit Thomas Lehr nahm auch ein Spieler des Husumer Schachvereins bei den Senioren teil. Dabei konnte er die erste Runde nicht mitspielen und mußte das Feld von hinten aufrollen. Dies gelang ihm bravourös und in der letzten Runde besiegte er nach einer hart umkämpften Partie sogar den bis dahin führenden Andy Fleischer und schob sich mit 4,5 Punkten aus nur sechs Spielen sogar auf den dritten Platz bei den Senioren vor dem punktgleichen Manfred Dürer aus Schwarzenbek. Und auch gegen den Turniersieger Wolfgang Krüger hatte Thomas Lehr ein Remis erreicht. Für den Husumer Thomas Lehr bedeutete die insgesamt hervorragende Turnierleistung einen Zugewinn von 23 ELO-Punkten und einen verdienten Platz auf dem „Siegertreppchen“ der Senioren Schleswig-Holsteins.

Der Husumer Thomas Lehr (Mitte) wird für seinen dritten Platz bei den Senioren der LEM SH geehrt vom Präsidenten des Schachverbandes SH Dirk Martens (links) und dem Turnierleiter Heiko Spaan (rechts)

Die nächste LEM SH wird in der Woche vor Ostern 2027 in Eckernförde ausgetragen.

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Osterzeit ist Turnierzeit – Husumer Schachspieler überregional aktiv

In den Osterferien werden zahlreiche bedeutsame Schachturniere ausgetragen. Und so begeben sich gleich  fünf Husumer Schachspieler auf Reisen zur Punktejagd. Drücken wir ihnen die Daumen!

Thomas Lehr startet bei den Landeseinzelmeisterschaften des Schachverbandes Schleswig Holstein in Quickborn in der Seniorenklasse. Nach sechs von sieben Spielrunden liegt er mit 3,5 Punkten noch aussichtsreich im Rennen und kann mit einem Sieg in der letzten Runde am 03. April bis auf Platz drei vorrücken.
LEM SH 2026 Senioren

Drei Husumer Nachwuchsspieler bereit zum Start beim Grenke Chess Open in Karlsruhe (von links): Matthes Bendixen, Kay Rahtkens und Peter Hansen.

Das Grenke Chess Open in Karlsruhe ist ein Turnier der Superlative. Mehr als 3000 (!) Schachspieler kämpfen bei Europas größtem Schachturnier in fünf Kategorien (Freestyle und klassisches Schach) und nach Spielstärke abgestuft um Punkte. Auch drei Husumer Nachwuchsspieler nehmen die harte Prüfung auf sich, neun Wertungspartien in fünf Tagen zu absolvieren. Im A-Open startet Matthes Bendixen. Unter knapp 1100 Teilnehmern kann der Husumer mit Startrang 940 eigentlich nur gewinnen.
Grenke Chess A-Open .
Im B-Open, das bis zu einer ELO-Zahl von 2000 limitiert ist, treten mehr als 1600 Schachspieler an. Hier haben Peter Hansen mit Startrang 206 und Kay Rahtkens mit Startrang 333 durchaus gute Chancen auf eine Platzierung in der Spitzengruppe des Feldes. Nach der letzten Runde am 06. April werden wir es wissen.
Grenke Chess B-Open

Ebenfalls am 06. April beginnen die Landesjugendeinzelmeisterschaften der Schachjugend Schleswig-Holstein in Neumünster. Der Husumer Jugendliche Richard Preuss startet in der Klasse U18 und hat mit Startrang 21 unter den 26 Teilnehmern nichts zu verlieren. Positive Überraschungen in den neun Spielrunden bis zum 12. April sind ihm zuzutrauen.
LJEM SH – U18

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Husumer SV II gewinnt 4,5:1,5 gegen den SV VHS Rendsburg in der Bezirksliga Nord

Große Überraschung zu Beginn des siebten Spieltags in der Bezirksliga Nord am 22. März: unsere Schachfreunde aus Rendsburg traten nur zu viert an. Zwei kurzfristige Absagen konnten leider nicht ergänzt werden. Daher blieben die Husumer Gregor Raupach und Richard Preuß ohne Gegner und konnten den sonnigen Sonntag draussen geniessen,  während  der Mannschaftskampf für die Husumer mit einem beruhigenden Polster begann.

Sofia Karpova hatte an Brett 6 keine Probleme mit ihrem Gegner und feierte bei ihrem Debüt in der zweiten Mannschaft gleich einen Sieg. Christoph Preuß hielt seine Partie lange ausgeglichen gegen seinen erfahrenen und spielstarken Gegner, im Schwerfigurenendspiel entfernte sich sein König jedoch zu sehr von den eigenen Truppen und wurde in der gegnerischen Hälfte mattgesetzt. Thomas Lehr gewann in der Eröffnung durch passives Spiel seines Gegners eine Qualität und einen Bauern, musste dafür aber Entwicklungsrückstand hinnehmen. Mit beginnernder Zeitnotphase war der Entwicklungsrückstand abgebaut und der Materialvorsprung sicherte den Sieg. Heiko Thomsen sprang kurzfristig ein. Er wehrte sich erfolgreich gegen den Druck des gegnerischen Läuferpaares und erreichte ein verdientes Remis.

Der Husumer SV II belegt jetzt mit 5:7 Punkten Rang fünf in der Bezirksliga Nord. Am 26. April geht es weiter beim SC Tönning.

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