Nur zwei Teilnehmer fanden sich am 10. Februar zum Spielabend ein, um sich im sogenannten Fischerschach zu messen – ein enttäuschendes Interesse für diese attraktive neue Version des Schachspiels.
So einigten sich Peter Hansen und Holger Ohst, die gemeinsame Sieger beim vorigen Turnier waren, dieses Mal auf einen Zweikampf über vier Partien. Die erste Partie gewann Holger Ohst nach einem Damengewinn. In den nächsten beiden Partien drehte Peter Hansen den Spieß um und gewann mit einem gelungenen Königsangriff bzw. einem besseren Leichtfiguren-Endspiel. In der vierten Partie setzte Ohst alles auf eine Karte und blies zum Angriff. Hansen fing dies geschickt ab und erzwang ergebnisorientiert durch Zugwiederholung mit einem Remis den Gesamtsieg dieses Zweikampfes mit 2,5:1,5.
Beim letzten Fischerschach-Turnier der Grand-Prix-Serie am 21. April wird die Entscheidung über den Gesamtsieg zwischen Holger Ohst (26 Punkte) und Peter Hansen (24 Punkte) fallen. Es ist zu wünschen, daß dann wieder mehr Teilnehmer Interesse am Fischerschach finden werden.


