Der spätere Sieger Tomas Renken (rechts) zeigt sich zu Beginn überrascht vom Eröffnungszug Bauer b3 seines Finalgegner Bernd Ahrens (links), im Vordergrund der begehrte Bürgermeister-Pokal
Bernd Ahrens und Tomas Renken bestritten am 11. Juni 2019 das Finale um den Bürgermeister-Pokal, der 1984 von Bürgermeister Martin Kneer gestiftet worden war. Bernd Ahrens eröffnete überraschend mit dem Zug Bauer b3. Aus dieser ungewöhnlichen Eröffnung heraus entwickelte sich eine komplizierte Mittelspiel-Stellung. Der leicht favorisierte Tomas Renken eroberte sich dabei mit den schwarzen Steinen einen Raumvorteil. Ahrens verbrauchte in der Folge viel Bedenkzeit und geriet zusehends in Schwierigkeiten. Renken gelang es, einen Qualitätsvorteil zu erringen und diesen unter Nutzung der Zeitnot von Ahrens in einen am Ende klaren Sieg umzusetzen. Tomas Renken bezwang im Laufe dieses Pokal-Wettbewerbs auf dem Weg ins Finale Uwe Jacobsen, Thomas Lehr und Alexander Walther und gewinnt mit seinem Finalsieg über Bernd Ahrens bereits zum fünften Mal die begehrte Trophäe seit seinem ersten Gewinn im Jahr 2000. Er beweist damit über einen Zeitraum von nunmehr etwa 20 Jahren hinweg eine konstant hohe Spielstärke.
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Bei der traditionell an Himmelfahrt stattfindenden Bezirkseinzelmeisterschaft nahmen diesmal unter insgesamt 25 Spielern sieben vom Husumer Schachverein teil. Es wurden 7 Runden Schnellschach mit je 25 Minuten pro Spieler und Partie nach Schweizer System gespielt. Das Turnier gewann Alexander Berenstein vom SV VHS Rendsburg deutlich mit 6,5 Punkten vor Reiner Gombert (6 Punkte) und DWZ-Favorit (DWZ 2049) Sven Lorenzen (5,5 Punkte). Der beste Husumer wurde Alexander Walther mit 4,5 Punkten aus 7 Partien. Auch Thomas Lehr und Klaus Seeck schnitten mit 4 Punkten sehr gut ab, während Vorjahressieger Birger Boyens, Uwe Jacobsen und Jugendpreis-Gewinner Kristopher-Antonius Quint mit je 3,5 Punkten im Mittelfeld landeten. Cornelius-Ägidian Quint erzielte 3 Punkte.
Die Husumer Teilnehmer bei der BEM: hintere Reihe v.l.n.r: Klaus Seeck, Alexander Walther (bester Husumer), Birger Boyens, Thomas Lehr, Uwe Jacobsen. Vordere Reihe v.l.n.r. Cornelius-Ägidian Quint und Jugendpreisgewinner Kristopher-Antonius Quint.
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Höchste Konzentration bei Lennert Möllgaard mit den weissen Steinen vor dem entscheidenden Zug Bauer g6, der die schwarze Königsstellung von Kurt Pöppel sprengt. Neben dem Brett der begehrte Vereinsmeister-Pokal
Gestern Abend kam es zu einer packenden Partie in der letzten Runde des Vereinsturniers. So ging es in der Partie zwischen Lennert Möllgaard und Kurt Pöppel um alles, da beide Spieler das Teilnehmerfeld souverän anführten und die Entscheidung über den Titel zwischen diesen beiden fallen mußte. Beide Spieler suchten aktiv die Entscheidung, und so kam es nach einer sizilianischen Eröffnung mit Rochaden auf entgegengesetzten Flügeln zu einem spannenden Wettlauf bzw. Angriff auf den jeweils gegnerischen König. Der Angriff von Kurt Pöppel mit den schwarzen Steinen erwies sich am Damenflügel als am Ende zu langsam, während Lennert Möllgaard mit den weissen Steinen einen schulbuchmäßigen Durchbruch am Königsflügel nach 35 Zügen zum Sieg führen konnte. Damit ist der 17-jährige Lennert Möllgaard in der Gesamtwertung mit 6,0 Punkten uneinholbar in Führung gegangen und erringt den Titel des Vereinsmeisters. Dies ist ein verdienter Erfolg, nachdem er im vergangenen Jahr bei seiner ersten Turnierteilnahme bereits den dritten Platz erreicht hatte. Aber auch für Kurt Pöppel ist es ein hervorragendes Turnier gewesen. Sein Ergebnis von 5,5 Punkten sichert ihm voraussichtlich den zweiten Platz.
Im Turnier insgesamt stehen jetzt noch zwei Nachholpartien aus, die entscheidend sind über die Vergabe der nachfolgenden Plätze.
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Der Jugendliche Lennert Möllgaard kann seinen ersten Vereinstitel erringen
Seit mehr als 50 Jahren für Husum am Schachbrett: Kurt Pöppel greift nach dem Vereinstitel
Am Dienstagabend, den 28. Mai 2019, findet die neunte und letzte Runde im Vereinsturnier statt. Die Dramaturgie der Auslosung hat dafür gesorgt, daß die beiden Titelanwärter auf die Vereinsmeisterschaft und vom Papier her spielstärksten Teilnehmer ausgerechnet in der letzten Runde zu einem „wahren Endspiel“ aufeinandertreffen. Dabei hat der 17-jährige Jugendspieler Lennert Möllgaard die etwas bessere Ausgangsposition, da er neben einer Reihe von Siegen bislang eine Partie verloren und damit nur einen Punkt abgegeben hat. Der 75-jährigen Kurt Pöppel ist hingegen noch ungeschlagen, hat aber durch drei Remispartien bislang 1,5 Punkte abgegeben. Dahinter hofft Wadim Sautner, der bislang 2,5 Punkte abgegeben hat, mit einer guten Leistung gegen Heiko Thomsen den dritten Platz zu sichern. Denn auch Hans-Hermann Friedrichsen hat im Falle eines Sieges gegen den Jugendlichen Cornelius-Ägidian Quint noch Chancen auf Platz drei. Die vierte Paarung lautet Willi Bormann gegen Hans-Jürgen Sell. Interessierte Kiebitze sollten sich diesen spannenden Abend nicht entgehen lassen.
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Die beiden Spitzenbretter während des Kampfes, im Vordergrund rechts Kristopher-Antonius Quint mit der einzigen Gewinnpartie für die Husumer
Am neunten Spieltag der Jugendverbandsliga A kam es zu dem erwartet spannenden Spitzenkampf zwischen den Jugendmannschaften des SV VHS Rendsburg und dem Husumer SV. In der Hinrunde hatte man sich 2:2 unentschieden getrennt, und so war dieser Kampf der beiden punktgleichen Tabellenführer entscheidend für den Ausgang der Meisterschaft. Octavian Alexe kam nicht so gut aus der Eröffnung mit den schwarzen Steinen. Nach einem Qualitätsverlust stand es dann folgerichtig 1:0 für Rendsburg. An Brett 2 glich Kristopher-Antonius Quint zum 1:1 aus. Nach der Eröffnungsphase drang er mit seinen Schwerfiguren in die gegnerische Stellung ein, gewann eine Leichtfigur und wickelte geschickt in ein gewonnenes Endspiel ab. Sein Bruder Cornelius-Ägidian Quint riskierte eine gefährlich offene Königsstellung, kam dann aber zu einem Stellungsvorteil mit Turm gegen Springer und zwei Bauern, wobei am Ende aber die Bauern stärker als der Turm waren. Josef Kögel an Brett 1 kämpfte in einer erwartet anspruchsvollen Partie mit einem Isolani auf d4, verlor diesen und konnte auch eine anschließende konsequente Abwicklung in ein Springerendspiel mit Minusbauern nicht verhindern. Nach über vier Stunden Spielzeit fiel am Spitzenbrett die Entscheidung zum 3:1 für Rendsburg.
In der Tabelle führt jetzt Rendsburg uneinholbar mit 15:1 Punkten und ist damit Meister der Jugendverbandsliga A. Der Husumer SV belegt den zweiten Rang mit 11:3 Punkten. Im letzten Spiel gegen die Raisdorfer SG geht es nunmehr um einen guten Saisonabschluß der Husumer Jugendmannschaft, die aber bereits jetzt auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken kann.
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Beim Schach 960 wird die Anordnung der Figuren auf den Grundreihen ausgelost. Allerdings gibt es für jede Seite einen weiss- und einen schwarzfeldrigen Läufer und der König muss zwischen den Türmen sein. Dafür gibt es 960 Möglichkeiten. Stephan Hecker und Birger Boyens konnten das Turnier mit jeweils 4:1 Punkten gewinnen, während Holger Ohst und Thomas Lehr sich mit jeweils 3:2 Punkten den 3.Platz teilten. Da bei dieser Schachvariante keine Eröffnungstheorie im Hinterkopf ist, muss man oft ganz neu denken und sich auch in sonst seltener auftetene Strukturen und Manöver hineinfuchsen.
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Am heutigen Dienstag 21.5. findet ab 18 Uhr (bis ca. 19:15 Uhr) wieder das Taktiktraining in der AWO, Kurt-Pohle-Weg 9, Husum statt.
Auch Schachspieler, die nicht im Verein sind, können gerne mitmachen.
Das Training wird vom Jugendleiter Birger Boyens durchgeführt.
Anschliessend ab ca. 19.30 Uhr findet ein Schach-960-Schnellschachturnier statt. Diese Form des Schachs, bei dem die Grundpositionen der Leicht- und Schwerfiguren ausgelost werden, wird zum dritten Mal durchgeführt und hatte zuletzt Zuspruch gefunden wegen der vielen überraschenden und ungewohnten Stellungsanforderungen.
Am neunten und damit letzten Spieltag der Saison herrschte noch einmal Hochbetrieb beim Husumer Schachverein in den Räumen der AWO. Beide Mannschaften hatten Heimspiel und wurden wie auch die Gäste in guter Tradition mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen von Frau Renate Seeck dankenswerterweise kalorisch gestärkt.
Hans-Hermann Friedrichsen hat mit den weißen Steinen eine Festung errichtet und erwartet in der letzten Partie das Remisangebot seines Gegners
Die zweite Mannschaft hatte den Tabellennachbarn Schleispringer Kappeln zu Gast, die nur mit 7 Spielern antraten. Die kampflose frühe Führung nutzte den Husumern aber wenig, denn im Spielverlauf zeigten sich die Gäste aus Kappeln deutlich überlegen und zogen auf 6:1 davon, ehe Hans-Hermann Friedrichsen mit seinem Unentschieden in der letzten laufenden Partie einen halben Ehrenpunkt sicherstellte.
Mit der 1,5:6,5-Niederlage schließt die zweite Mannschaft die Saison mit 3:11 Punkten und dem siebten und damit vorletzten Platz in der Bezirksliga Nord ab.
Beste Husumer Spieler der zweiten Mannschaft in der abgelaufenen Saison waren Kay Rathkens, der es unter die Top Ten der Bezirksliga Nord mit 4 Punkten aus 5 Einsätzen schaffte, und Hans-Hermann Friedrichsen mit 3,5 Punkten aus 6 Einsätzen. Beide blieben auch ohne Niederlage. Ergebnisse besser als 50 Prozent erzielten auch die Jugendlichen Lennert Möllgaard und Cornelius-Ägidian Quint.
Die Stellungen an den oberen Brettern haben sich bereits geklärt, ehe Uwe Jacobsen mit einem souverän geführten Endspiel in der letzten Partie den Husumer Sieg sicherstellt
Die erste Mannschaft empfing den abstiegsgefährdeten SK Uetersen. Nach wechselvollem Kampfverlauf ohne eine Remispartie setzten sich die Husumer am Ende mit 5:3 durch. Dabei legte auf Husumer Seite Ersatzspieler Kay Rathkens bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft mit einem Sieg souverän vor, Stephan Hecker, Tomas Renken und Holger Ohst erhöhten auf den Zwischenstand von 4:3, ehe Uwe Jacobsen mit seinem Sieg in der letzten laufende Partie den 5:3-Endstand für Husum herstellte.
Mit 12:6 Punkten beendet die erste Mannschaft eine erfolgreiche Saison auf dem vierten Tabellenplatz der Verbandsliga A.
Unter die 10 besten Spieler der Verbandsliga A schafften es Holger Ohst mit 6,5 Punkten aus 9 Einsätzen und Uwe Jacobsen mit 5,5 Punkten aus 6 Einsätzen. Birger Boyens mit 5 Punkten aus 7 Partien an Brett 2 war ebenfalls ein Topscorer.
Sehr gute überdurchschnittliche Ergebnisse für Husums erste Mannschaft erzielten auch Stephan Hecker (64%) und Alexander Walther (67%).
Die Liga gewinnen und damit den Aufstieg in die Landesliga schaffen konnte der SC Wrist-Kellinghusen, der mit einem 6:2 Sieg über Burg den Dithmarschern in letzter Minute die Tabellenführung entriss. Absteigen muss nur der Segeberger SF II. SK Uetersen darf bleiben, da knapp besser als der 9. der Verbandsliga B, Doppelbauer Kiel II.